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Titelbeschreibung
Malipiero, Gian Francesco, italienischer Komponist und Musikwissenschaftler (1882-1973):
Sammlung von 27 eigenh. Briefen mit eigenh. Unterschrift und 1 Telegramm. verschiedene Orte, 1940-1963. Zumeist 4to. 53 pp. Gelocht. Hübsche und umfangreiche Brieffolge in deutscher Sprache verfasste Briefe an Georg C. Winkler (1902?1989), Dirigent, Pianist und Komponist und späterer Generalmusikdirektor der Städtischen Bühnen Kiel tlw. mit Notenbeispielen versehen. Vorwiegend über Aufführungen seiner Kompositionen, aber auch Privates und Besetzungsfragen. Asolo. 24.VIII.1953: ?[?] vor ungefähr 20 Jahre, während eine Autofahrt (in der Nacht) zwischen Bologna und Florenz wurde ich von 4 Männer aufgehalten. Warum Sie können es denken. Es war sehr unheimlich. Seit diesen Abenteur, wenn ich mit Auto fahre nehme ich immer mein Revolver mit. Seit 20 Jahre habe ich mein Revolver nie brauchen müssen, ich bedauere es nicht. Wie ich ein Revolver besitze, Ihren Ligarius Tenor besitzt die hohe Töne. Warum bedauert er sie nicht in mein Julius Caesar brauchen zu können? Bedauere ich, trotzdem ich es besitzt, mein Revolver nicht benützen zu können? Der Satz [es folgt ein Notenbeispiel] ist scheusslich. Eine Art falscher Wagner. Ich meine als Satz in sich selbst. Ligarius sagt ganz ruhig an Brutus ,es genügt das du (Brutus) mich führst.? ohne zu heulen. Wenn ich ein h geschrieben hätte was hätten Sie gedacht? Und harmonisch gehört diese Note h gar nicht dazu. Ich bin nicht böse, ich bin nur erstaunt das der Krieg alles zu Grunde gerichtet hat, und das nur Sport herrscht. Ich habe Ihnen nur meine Idee mitgeteilt, ganz ruhig, wie Ligarisus zu Brutus spricht. [?]?.
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